Die erste Woche ist rum

Saturday, August 21, 2010
Ile De Bréhat, Brittany, France
Die Zeit vergeht so schnell und es kmmt mir vor, als wenn ich schon Ewigkeiten hier bin. Und doch sind es erst 13 Tage.
Auch diese Woche habe ich wieder viel gelernt, wie zum Beispiel die Technik, mit der man die Tomaten festbindet, um sie weiter wachsen zu lassen . Ich war auch zum ersten Mal mit auf dem Markt, was am Anfang sehr, sehr schwer war, da ich keine Ahnung von nichts hatte und alles falsch gemacht habe. Aber seitdem ist es nur bergauf gegangen und ich glaube, Francois ist zufrieden mit mir. Meine Aufgaben sind Gemüse waschen, Bünde machen, gucken, ob irgendetwas fehlt oder nicht mehr so gut aussieht...und meine Spezialität: eine Salatmischung aus verschiedenen Salaten und Blüten machen.
Gestern habe ich dann ein bisschen gelernt zu kassuieren, was aber eindeutig noch verbesserungswürdig ist.
Die Arbeit auf dem Feld fehlt mir fats ein bisschen, die Hände sind zu sauber und die Hosen nur nass. Aber bald ist die Hochsaison ja vorbei und eigentlich macht mir der Markt auch Spaß, aber ernten ist trotzdem einfach das Größte.
Noch besser war allerdings das Pflanzen kleiner Salate, die so süß und klein und wunderschön frischgrün waren...einfach ein tolles Gefühl, wie, als wenn man ein Wunder vollbringt.
Ich habe auch noch andere Dinge gelernt, wie zum Beispiel ein Pesto zu machen oder eine trockene Toilette zu bauen . Tim, ein englischer Woofer, und ich waren sehr stolz auf unser "Bauwerk" aus Folie und Paletten. Dies war leider von Nöten, da das Abwassersystem im Haus nicht für 12 Personen ausgelegt ist...Details erspare ich euch.
Nun ist es wieder leer geworden, Tim, Helen, Sandra, Melanie, Elias und Steffi sind Donnerstag abgereist, was sehr traurig war, weil ich mich so an diese große Familie gewöhnt habe und jetzt bleibt nur noch der harte Kern. Ich bin gespannt, ob, wann und wieviel neue Woofer kommen. Aber diese Gruppe werde ich nie vergessen:)
Gestern sind 2 Freunde von Freunden von Francois zu Besuch gekommen, ich glaube, sie werden ein bisschen mit uns arbeiten (naja, mit mir nicht, ich hab heute FREI!). Wir haben eine Kanu/Kajak-Tour um die Insel herum zu einem kleinen Eiland gemacht. Leider wurde ich von drei Seiten nass: von unten (klar, das Meer), von oben ( als wir aufgebrochen sind, war strahlendster Sonnenschein, der wurde dann aber vom Regen vertrieben. Bretagne halt) und von hinten, wo Franc saß und es ungemein lustig fand, mich zusätzlich nass zu machen.
Für heute habe ich mir vorgenommen, einigen Leuten, auch FÖJ-lern, zu schreiben, sonst komme ich ja nicht dazu. Ansonsten werde ich jetzt erstmal ein leckeres Frühstück aus selbstgebackenem Brot und frischem Obstsalat zu mir nehmen:) Bon appetit!
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2020-04-08